ZURÜCK ZUR NORMALITÄT – MIT CORONA LEBEN

Mehr als ein Jahr begleitet uns nun Corona. Wir erlebten und erleben teilweise noch immer viele Einschränkungen im privaten und beruflichen Umfeld.

Doch die inzwischen schon höhere Impfdurchdringung, die umfangreichen Testmöglichkeiten und das Umgehen mit Maske und Distanz (auch wenn es uns manchmal schwer fällt), helfen eine hoffentlich nachhaltig geringere Inzidenzzahl zu erreichen. 

DIE (BUSINESS)WELT DREHT SICH WEITER

Hinter uns liegen nun viele Monate des Ausnahmezustandes im Geschäftsalltag. MitarbeiterInnen saßen und sitzen oft noch immer in teilweiser sozialer Isolation zu Hause im Home Office. So manche sehnen sich inzwischen nach einer gewissen Form der „Normalität“ im Sinne des Zurückkehrens zum Arbeitsplatz bzw. wieder „face to face“ im Team zu arbeiten.

Ich denke, es wird kein digitales Umschalten möglich und auch nicht sinnvoll sein. Ein von heute auf morgen arbeiten wie früher, wird es nicht geben. Nicht heute und auch nicht in 6 Monaten. 

Aber wir alle haben ja viel gelernt im Umgang mit dem Virus. So sollte es kein Problem sein, wenn man im Büro oder bei diversen Teamzusammenkünften einfach mit einem aktuellen Test oder eben geimpft bzw. genesen mit einem aktuellen Antikörpertestergebnis dabei ist.

Denn nur so können wir vermutlich auch nachhaltig den Status Quo eines physisch gemeinsamen Arbeitens erreichen. Aber ganz ehrlich, so schlimm ist auch das mit den inzwischen geschafften Möglichkeiten nicht.

Nehmen wir also mal an, dass die coronarelevanten Aufgaben in Ihrem Unternehmen gemacht sind, und sie wieder ohne Gruppeneinteilung oder anderer Separierungsformen zumindest einige Stunden/Tage in der Woche gemeinsam im Büro verbringen.

Jetzt beginnt die für das Teamgefüge notwendige Arbeit. Sie haben einen Motor ohne Öl, eine Mannschaft ohne Ball, einen Tennisspieler ohne Racket, …

Firmenteams, die 12 Monate im Homeoffice ihre KollegInnen ausschließlich oder großteils via Videokonferenzen gesehen haben, sind wie Fußballer, die nach Monaten ohne einem gemeinsamen Training nun die Meisterschaft gewinnen wollen.

Robert Heinze

ÖLWECHSEL BZW. ÖL NACHFÜLLEN

Was meinen wir mit Öl nachfüllen? Nach so langer Zeit, des sich selbst organisieren/motivierens usw. ist es nun an der Zeit mit der nötigen Sorgfalt zu agieren. Überfordern Sie den Motor nicht. Er läuft inzwischen trocken oder mit einem mitunter eingedickten Öl. Die KollegInnen aller Hierarchiestufen haben in den letzten  Monaten vielfach gelernt, sich selbst zu arrangieren, neben Homeschooling, Kochen, Wohnungen herrichten usw. ihre Videokonferenzen und ihre Arbeit zu erledigen. Doch bei einem (teilweisen) Zurück ins reale Teamgefüge muss so manches wieder „umgelernt“ werden.

 

Daher schlagen wir vor, den Motor so rasch wie möglich einem „Service“ zu unterziehen – ein Teambuilding/ eine Standortanalyse durchzuführen. Denn, es war noch nie so wichtig, wie eben jetzt. 

ZEIT ZUM SEGEL SETZEN

Corona und all die Nebenerscheinungen wie Homeworking, Homeschooling, Maskenpflicht, beschränkte Ausgangsmöglichkeiten und natürlich das Nicht-Sehen unserer Familien hat uns alle ziemlich beschäftigt, um nicht zu sagen mitgenommen, in den letzten Monaten.

Auch wenn wir es noch nicht wirklich hinter uns gebracht haben, so ist es doch eine Notwendigkeit, jetzt wo schlimme Szenarien abgewendet sind und wir mit neuen Verhaltensregeln etc. wieder nach vorne zu schauen. Damit verbunden gilt es natürlich auch das Unternehmen bzw. die Abteilung wieder auf Kurs zu bringen.

STANDORT BESTIMMEN, Kurs FESTLEGEN, SEGEL SETZEN und los gehts

Die Marktbedingungen haben sich in den meisten Branchen gewaltig geändert. Nichts war auf einmal mehr so, wie bisher, so schnell konnten wir gar nicht schauen. 

Jetzt geht es darum den Status Quo aufzuarbeiten. Wo stehen wir jetzt? Aber nicht nur das, es geht um den Blick nach vorne. Wo wollen/können wir unter den gegebenen Umständen hinkommen?

Als Segler gesprochen heißt das:

DIE ANALYSE: DER STURM HAT UNS VERWEHT

Wir wurden von einem heftigen Sturm erfasst, nun sind wir irgendwo hingetrieben und wissen nur das eine, unser Schiff ist bis auf einige behebbare Schäden noch ganz. Die Crew hat ein paar Verletzungen, aberzum Glück nichts lebensgefährliches. Jedoch, wo sind wir? Lasst uns erst mal bestimmen, wo wir jetzt „treiben“.

DIE PLANUNG: WOHIN KÖNNEN WIR REALISTISCHERWEISE KOMMEN

Mit all den Verletzungen und Schäden schaut es nicht so aus, dass wir unser ursprünglich angepeiltes Ziel erreichen können. Also geht es jetzt darum, wohin können wir segeln, um unsere Crew und das Schiff wieder in eine sichere Bucht bzw. einen sicheren Hafen zu bringen.

DIE AKTIONEN: SEGEL SETZEN, KURS EINSTELLEN UND LOS

Also machen wir das Schiff bestmöglich fahrtauglich, setzen wir die Segeln und nehmen wir Kurs auf das neue Ziel.

 

Jetzt wo die Landesgrenzen wieder öffnen und ein Reisen ans Meer möglich wird, schlagen wir vor, die Metapher in einer dafür idealen Form aufzugreifen und zu handeln.  Unser Workshopprogramm TEAM ON COURSE ist dafür bestens geeignet. Der Weitblick des Meeres, die beruhigende Kraft des Wassers und die geänderten Bedingungen am Schiff eignen sich perfekt.

Natürlich halten wir uns im Rahmen des Workshops an Sicherheitsregeln wie eben dem Abstand halten. Wir planen für jedes Teammitglied eine eigene Kabine, und da wir mit Schiffen in ausreichender Größe unterwegs sein werden, ist auch das Leben an Bord kein großes Thema.

Wenn Sie mit Ihrem Team in der vorgeschlagenen Weise durchstarten wollen, geben Sie uns rasch bescheid, denn die Anzahl der verfügbaren Törntermine sind beschränkt.